Berliner Wasserbetriebe laden zum Kiez-Spaziergang zur geplanten Renaturierung des Beerenpfuhls ein

Die Berliner Wasserbetriebe laden interessierte Bewohnerinnen und Bewohner am Montag, den 24. August ab 16 Uhr zu einem Kiez-Spaziergang ein. Das Thema ist die ab September 2026 geplante Renaturierung des an das Quartier Hellersdorfer Promenade angrenzenden Beerenpfuhls. Ab Sommer 2027 soll das wohnortnahe, aktuell trockengefallene Kleingewässer mithilfe von gereinigtem Regenwasser wieder aufgefüllt und renaturiert werden. Bei der Veranstaltung informieren Expertinnen und Experten der Berliner Wasserbetriebe vor Ort über das Vorhaben und stehen für Fragen zur Verfügung.

Am Montag, den 24. August, laden die Berliner Wasserbetriebe ab 16 Uhr zu einem geführten Rundgang zu den geplanten Renaturierungsmaßnahmen und anzunehmenden natürlichen Entwicklungen am Beerenpfuhl ein. Der Treffpunkt zum Rundgang ist am Zugang zum Beerenpfuhl auf Höhe der Zerbster Straße 20. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Bei ungünstiger Witterung findet die Veranstaltung im Pflegewohnzentrum Kaulsdorf-Nord in der benachbarten Tangermünde Straße 30 statt.

​Bei den geplanten Vorhaben geht es um die Renaturierung des Beerenpfuhls, der als Teil der Hönower Weiherkette an das Quartier Hellersdorfer Promenade angrenzt. Das Kleingewässer ist mittlerweile trocken gefallen. Um diesen Zustand zu beheben, beginnen die Berliner Wasserbetriebe im September 2026 mit umfassenden Renaturierungsmaßnahmen. Das Ziel ist es, den Beerenpfuhl ab Sommer 2027 dauerhaft mit gereinigtem Regenwasser zu stützen und so als wertvollen Naturraum zurückzugewinnen.

​Dieses Vorhaben ist ein gutes Beispiel für dezentrales Regenwassermanagement: Das benötigte Wasser wird direkt in der Nachbarschaft gewonnen. Es fließt von umliegenden Dach-, Weg-, Hof- und Straßenflächen ab, die zusammen eine Fläche von rund dreieinhalb Fußballfeldern ergeben. Durch lokale Reinigung und Einleitung fließt, so die Prognose, pro Jahr durchschnittlich die Wassermenge von drei olympischen Schwimmbecken in den Beerenpfuhl.

Durch kombinierte Maßnahmen von Kleingewässerschutz, Gehölzentfernung und zukünftiger Regenwassernutzung entsteht erneut ein ökologischer Lebens- und Laichraum am Beerenpfuhl, der seltenen Kleintierarten wie unter anderem dem Zwergtaucher, dem Drosselrohrsänger und verschiedenen Amphibien ein Zuhause bietet.

 

 

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