Zum 19. Mal findet am Samstag, den 5. September das Demokratiefest "Schöner leben ohne Nazis" statt – in diesem Jahr erstmals im Kienbergpark in unmittelbarer Nähe des U-Bahnhofs Kienberg/Gärten der Welt und der Seilbahnstation. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf lädt gemeinsam mit zahlreichen seiner Mitglieder und Partnerinnen und Partnern – darunter die Teams der Hellersdorfer QM-Gebiete – zu diesem Fest ein, das mit einem bunten Programm von 14 bis 22 Uhr starke Zeichen für Vielfalt, Toleranz und gesellschaftlichen Zusammenhalt setzt.
„Schöner leben ohne Nazis“ (SLoN) ist das etablierte Demokratiefest in Marzahn-Hellersdorf. Es setzt sichtbare Zeichen für eine offene, solidarische und vielfältige Gesellschaft sowie gegen Rechtsextremismus, Rassismus und jede Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Am Samstag, den 5. September, findet die Veranstaltung dieses Jahr von 14 bis 22 Uhr erstmals im Kienbergpark statt. Der neue Standort liegt in unmittelbarer Nähe des U-Bahnhofs Kienberg/Gärten der Welt (U5) und der Seilbahnstation.
Den ganzen Nachmittag und Abend über stehen interessante Angebote auf dem Programm: Für Kinder gibt es unter anderem Schminken, Siebdruck, eine Hüpfburg sowie weitere Spiel-, Bastel- und Mitmachangebote. Jugendliche dürfen sich auf Quizze und Sportaktionen freuen. Erwachsene und Seniorinnen und Senioren finden Informations-, Beratungs- und Begegnungsangebote sowie Ausstellungen. Auch Kulinarik und internationale Leckereien dürfen nicht fehlen.
Auf der Bühne erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Tanz, Chören und anderen kulturellen Beiträgen. Nach einer Begrüßung durch das Bündnis für Demokratie und Toleranz sowie durch Bezirksbürgermeisterin Nadja Zivkovic als Schirmherrin treten unter anderem die Marzahner Promenadenmischung, die ukrainische Folkloregruppe Potpourri, Suli Puschban und die Kapelle der guten Hoffnung, Les Calcatoggios, Bush.ida, Tante Anne und die Leipziger Rapperin Vita auf.
Auf dem Veranstaltungsgelände präsentieren sich über 70 Informations- und Aktionsstände von Vereinen, Initiativen, Parteien, Ämtern, Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften sowie weiteren demokratischen Akteurinnen und Akteuren aus dem Bezirk. Auch die Teams der Hellersdorfer Quartiersmanagementgebiete werden vertreten sein.
Das vollständige Programm ist hier zu finden.
Die Idee zum Fest entstand im Jahr 2008, als sich Engagierte im Bezirk zusammenschlossen, um die hiesige Vielfalt sichtbar zu machen, geläufigen Stigmas entgegenzuwirken und Akteurinnen und Akteure zu vernetzen. Seither findet das Fest jährlich am ersten Samstag im September statt. Der Termin liegt bewusst nahe am Weltfriedenstag und erinnert damit auch an den Beginn des Zweiten Weltkriegs. Das Fest verdeutlicht, wie breit und lebendig demokratisches Engagement und Beteiligung in Marzahn-Hellersdorf sind.
Bild: Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf