Kiezwahlaktion: Symbolwahl und Schulterschluss für gelebte Demokratie

Kiezwahlaktion: Symbolwahl und Schulterschluss für gelebte Demokratie

In Vorbereitung auf die Bundestagswahl am Sonntag, 23. Februar, fand in der Hellersdorfer Promenade vor dem Bunten Haus am Mittwoch, 12. Februar, eine Kiezwahlaktion statt. Anwohner*innen und Passant*innen waren aufgerufen, in einer geheimen Wahl anzugeben, welche Partei sie wählen würden. Die Kiezwahlaktion sollte deutlich machen, wie wichtig es ist, bei der Bundestagswahl die eigene Stimme abzugeben. Diese Botschaft vermitteln auch die zahlreichen Kooperationspartner, die die Kiezwahlaktion begleiteten, darunter das Projekt „Die Promenade hält zusammen!“.

Unter dem Motto „Die Kiezgemeinschaft stimmt ab“ konnten Stimmen in drei Gruppen abgegeben werden: 21 Stimmen wurden in der Gruppe der Wahlberechtigten abgegeben, 7 Stimmen in der Gruppe der erwachsenen Nicht-Wahlberechtigten. Die U18-Wähler*innen votierten mit 18 Stimmen. Die Diagramme zeigen die Ergebnisse dieses kleinen Stimmungsbildes aus der Nachbarschaft.

Ein großes Dankeschön für die Beteiligung an der Kiezwahlaktion geht an die zahlreichen Kooperationspartner, darunter das Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro Marzahn-Hellersdorf, die Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf, die JFE Anna Landsberger, die JFE Eastend, die mobile Kinder- und Jugendeinrichtung Marzahn-Hellersdorf, den Bürgergarten Helle Oase Zukunftskiez Hellersdorf.

Mitorganisiert wurde die Kiezwahlaktion über das vom QM Hellersdorfer Promenade im Programm Sozialer Zusammenhalt geförderte Projekt „Die Promenade hält zusammen“. Unter diesem Motto kann auch das Stimmungsbild der Wahlberechtigten stehen, die sich klar zu den demokratischen Parteien bekennen. 

Die Kiezwahlaktion setzte ein Zeichen, wie wichtig es ist, am Sonntag zur Bundestagswahl zu gehen und sich vorab über die Parteien zu informieren. Dies war in der Hellersdorfer Promenade möglich z.B. über den Wahl-O-Mat. Das ist ein Frage-und-Antwort-Tool der Bundeszentrale für politische Bildung, über das Nutzer*innen die eigene Position zu insgesamt 38 Thesen mit denen zur Wahl zugelassenen Parteien vergleichen können. Die Aktion machte außerdem deutlich, dass jede Stimme zählt. Mit der Integration der U18-Wahl und dem Wählerkreis der Nicht-Wahlberechtigten sollte auch hier die Botschaft gesendet werden, dass es auf alle ankommt und dass wir alle politisch mitnehmen möchten. Das U-18 Ergebnis in der Promenade weicht deutlich von dem Berlinweiten Ergebnis der U-18-Wahl ab, an der sich über 31.000 junge Menschen in Berlin beteiligt haben. Nur gemeinsam können wir Demokratie leben und stärken! Deshalb: Am 23. Februar wählen gehen.

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