Quartiersmanagement Hellersdorfer Promenade

Der Quartiersfonds 4 (QF 4):

Speziell für investive Vorhaben, d.h. Bau-Projekte, legte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 2008 im Rahmen des Programms "Soziale Stadt" den Quartiersfonds 4 auf. Die Investitionsmittel des QF 4 wurden 2008 auf der Grundlage eines Qualitäts- und Bedarfswettbewerbs vergeben. Das QM-Team Hellersdorfer Promenade bat daher im Frühjahr 2008 Bewohnerinnen und Bewohner, Einrichtungen, Unternehmen, Vereine und Initiativen aus dem Quartier um geeignete Bau-Ideen, Vorschläge, Szenarien und Konzepte. Die besten sollten in den berlinweiten Wettbewerb eingebracht werden.

Den Jury-Zuschlag erhielt das Projekt "Ökowürfel" - energetische Sanierung des Jugendtreffs Stendaler Str. 43 (Träger: "Roter Baum gKJHG):

 

09. Juli 2010: Einweihung und Sommerfest

Mit einem Sommerfest feiert der "Rote Baum" am Freitag, dem 09. Juli 2010, 16 bis 20 Uhr, den Abschluss der Sanierung seiner "Zentrale" in der Stendaler Str. 43. Geplant sind Spiel- und Sportangebote für Kinder, kostenlose Cocktails und Grillwürste für alle, musikalische Untermalung -  und natürlich wird das Haus vorgestellt.

02. Juli 2010: FridayNightHousePainting

Die gelbe Fassade der frisch sanierten "zentrale" in der Stendaler Str. 43 soll noch schöner werden, teilt der Jugendverein "Roter Baum" mit. Am Freitag, dem 02. Juli 2010, ab 21 Uhr, stehen dafür Polylux, Fassadenfarbe, Pinsel, Schablonen... bereit. Gekühltes Flüssiges, Grill und Beamer für`s WM-Halbfinale auch.

April 2010: Innensanierung abgeschlossen

Über den aktuellen Stand der Sanierungsmaßnahmen informiert ein Video auf dem Immobilien-Video-Portal:

Februar 2010: Und auf dem Dach, da wird es grün ...

Ein großes Bauschild am Kieztreff in der Stendaler Straße 43 informiert über die "umweltpädagogisch orientierte Sanierung des Ökowürfels". Umwelt- und ressourcenschonende Aspekte sollen beim Umbau berücksichtigt, der Energieverbrauch deutlich gesenkt, die Lärmbelästigung künftig vermieden werden. Leben im Einklang mit der Natur ist nicht nur eine Frage der Vernunft, sondern auch eine Frage der Zukunft geworden. Die KIEZREPORTER befragten dazu Haus-Chef Martin Kleinfelder und  Bauleiter Andreas Engel ...
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Januar 2009: Kieztreff wird „Ökowürfel“

Der dringend sanierungsbedürftige Kieztreff des Jugendvereins „Roten Baums“ in der Stendaler Str. 43 wird unter umweltpädagogischen Aspekten umgebaut.

In dem berlinweiten Wettbewerb um speziell für Bauvorhaben einzusetzende Fördermittel des Programms „Soziale Stadt“ (QF 4) erhielt der Jugendverein eine Finanzierungszusage des Berliner Senats. Die Planungen für das Bauvorhaben werden voraussichtlich bis Juli 2009 abgeschlossen sein.
Januar 2009
Mehr über den "Roten Baum": www.roter-baum.de

 

Die Entscheidung:

Ende 2008 entschied ein Auswahl-Gremium bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung über die Vergabe der Fördermittel für Einzelprojekte in den Berliner Quartiersmanagement-Gebieten. Die ausgewählten Bauvorhaben sollen ab 2009 realisiert werden.

Für eine Förderung ausgewählt wurde u.a. auch eine der eingereichten Bau-Ideen für das Quartier Hellersdorfer Promenade: das Projekt "Öko-Würfel" des Jugendvereins "Roter Baum".

Unsere QF-4-Wettbewerbsbeiträge:

Mit folgenden Bau-Ideen (nähere Einzelheiten s.u.) beteiligt sich das Quartier am berlinweit ausgeschriebenen Wettbewerb um die QF-4-Fördermittel:

Kreativhaus Einstein

Öko-Würfel

Bücherwurm in Bewegung

Die Bau-Ideen 2008:

Im Rahmen des Ideenaufrufs sind insgesamt fünf Bau-Ideen beim Quartiersmanagement Hellersdorfer Promenade eingereicht worden.

Nach ausführlicher Beratung der Ideen in der Steuerungsrunde des Quartiersmanagements hat der Quartiersrat am 27.05.2008 die Szenarien auf Wettbewerbsfähigkeit und Realisierbarkeit geprüft und gegenüber dem Bezirksamt Empfehlungen abgegeben, welche Bau-Ideen am Wettbewerb teilnehmen sollen.

lfd.
Nr.
Thema
Träger/
Ideengeber
Votum
1Säuberung und Pflege der ehemaligen KiTa-Flächen in der Tangermünder Straße:

Beschwerden über die zunehmende Verwahrlosung der Flächen (illegale Müllentsorgung, umgeworfene Zäune, Unfallgefahr etc.)

Anwohnergruppe
aus der Zerbster Straße (anonym)
nicht verhandelt:  Ideengeber nicht ermittelbar; Weitergabe der Beschwerde an Eigentümer der Flächen

2Kurgarten Hellersbrunn:
Errichtung einer Kneipp-Anlage mit Wassertretbecken und Bewegungs-Parcour an der Stendaler/Ecke Jerichower Straße

Herr Müller,
Anwohner und Gewerbetreibender

im Quartier
Hellersdorfer Promenade
nicht verhandelt:
Vorhaben momentan nicht realisierbar, da notwendiger Eigenanteil durch den Eigentümer der Fläche nicht aufgebracht werden kann

3Kreativhaus Einstein:
Errichtung eines Pavillon-Gebäudes für Exprimentier- und Laborräume zur Unterstützung des naturwissenschaftlichen Schulunterrichts; Mitnutzung durch Arbeitsgruppen des Freizeitbereichs und der KiTas

Pusteblume-
Grundschule

(Kastanienallee 118,
12627 Berlin)
in Kooperation mit der
KiTa "Spielmäuse"
(Kastanienallee 28-30, 12627 Berlin) und der
KiTa "Spielhaus"
(Zerbster Str. 99/101, 12627 Berlin)
einstimmig empfohlen
4Öko-Würfel:
Umweltpädagogisch orientierter Umbau des Kieztreffs in der Stendaler Straße 43 (Erlebbarmachung von energetischer Fassaden- und Dachsanierung, Nutzung von Solarenergie und Erdwärme, Regenwassernutzung

"Roter Baum" gKJHG,
Stendaler Str. 43,
gemeinsam mit
Nutzern
des Hauses und Bewohnern aus der Nachbarschaft
einstimmig empfohlen
5Bücherwurm in Bewegung:
bewegungsorientierte Aufwertung der Außenanlagen des Hortes der Bücherwurm-Grundschule
Hort der Bücherwurm-
Grundschule

(Eilenburger Str. 1,
12627 Berlin) '
gemeinsam mit Eltern
und Erziehern
einstimmig empfohlen

Stand: 27. Mai 2008

 

 

Wofür können die QF-4-Mittel eingesetzt werden?

Schwerpunktmäßig können folgende Vorhaben gefördert werden:

  1. Besonders integrative Bauvorhaben (Vernetzung von Ressourcen)

  2. Maßnahmen, welche die Bildung und Stärkung von Nachbarschaften befördern. Dazu gehören Maßnahmen wie Umbau oder Neubau von Räumen für Nachbarschaftsarbeit.

  3. Vorhaben der öffentlichen Infrastruktur, zum Beispiel Schulhöfe, Kita-Spielflächen und sonstige öffentliche und öffentlich wirksame Spielflächen.

  4. Maßnahmen im öffentlichen und halböffentlichen Raum wie Plätze, Höfe und Grünanlagen zwischen Wohngebäuden. Grundstückseigentümer sind dabei verpflichtet, eine langfristige Nutzungsbindung einzugehen.  (in der Regel 10 Jahre).

  5. Umbau und Umgestaltung von Eingangsbereichen (Gebäudeteil und Vorgarten) in Großsiedlungen zur Aufwertung und Imageverbesserung. Der Eigenanteil beträgt mindestens 50 %.


Die Projekte sollen ein Mindestvolumen von 50.000 EUR haben.

Berlinweit stehen hierfür in 2009 2,4 Mio € und in 2010 1,8 Mio € zur Verfügung.


Stand: Januar 2009


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