Quartiersmanagement Hellersdorfer Promenade

Räume nutzbar machen

In den Einrichtungen im Quartier Hellersdorfer Promenade gibt es Räume und Ressourcen, die genutzt werden können. Einen Überblick darüber schafft der neue Raum- und Ressourcenatlas.


Text/Bild: Kiezredakteur

Am Montag, den 18. März, wurde der neue Raum- und Ressourcenatlas für das Quartier Hellersdorfer Promenade präsentiert. Zwar ist das Projekt noch nicht ganz beendet − das bevorstehende Ergebnis ist aber jetzt schon vielversprechend.

Der Hintergrund für das Projekt war der Bedarf nach einem nutzungsoffenen, nicht-kommerziellen und freizeitorientierten Treffpunkt für Erwachsene im Quartier. So kamen die sozialen Einrichtungen im Quartier Hellersdorfer Promenade in den Blick: Hier gibt es – auch in Anbetracht der Vielfalt – mitunter freie Ressourcen, doch galt es, diese systematisch zu erschließen. Zum einen betrifft das Räume, die zu bestimmten Zeiten nicht belegt sind und damit für andere Nutzungen offen stehen können. Zum anderen gibt es in den Einrichtungen materielle Ressourcen − Technik beispielsweise, die im Rahmen verschiedener Projekte angeschafft wurde.

Als Träger für das Projekt Raum- und Ressourcenatlas wurde das Büro 2,3 Kollegen beauftragt. In einem ersten Schritt ging es darum zu eruieren, welche freien Ressourcen es wann und wo gibt.

„Wir haben bei unseren Arbeiten festgestellt, dass die Träger und Einrichtungen im Quartier bereits sehr gut zusammenarbeiten“, berichtete Hajo Toppius von Kollegen 2,3. Demnach ist es keineswegs so, dass es bislang keinen Austausch zu verfügbaren Ressourcen gab. Was aber fehlte, war eine systematische Übersicht.

Im Rahmen des Projektes haben die Mitglieder des Teams über einen längeren Zeitraum die Ressourcen der Einrichtungen im Quartier systematisch erhoben und katalogisiert. Entstanden ist eine umfangreiche Übersicht, die zum Beispiel in Bezug auf Räume verschiedene Merkmale umfasst. Wichtige Angaben sind hier unter anderem Barrierefreiheit, Infrastruktur wie Küche, Heizung, W-Lan oder Toilette beziehungsweise eine Bühne für Konzerte und Strom im Freien. Intensiv diskutiert wurde in diesem Zusammenhang die Frage nach zulässigen Nutzungen: Nicht überall darf Alkohol konsumiert werden, zu später Stunde gefeiert werden oder ist eine Vermietung für ausschließlich private oder kommerzielle Zwecke − wie beispielsweise für Geburtstags- oder Firmenfeiern − zulässig. Gleiches gilt für die Modalitäten der Vermietung: Diese sind so unterschiedlich wie die zur Verfügung stehenden Ressourcen.

„Über Piktogramme schaffen wir einen grundlegenden Überblick, was möglich ist“, berichtete Daria von Kollegen 2,3 darüber, wie die gewonnenen Daten zur Verfügung gestellt werden sollen. Auf der Internetseite www.helle-orte.de sollen zu den Einrichtungen im Quartier die verfügbaren Räume und Ressourcen sowie die Möglichkeiten für Nutzungen kurz erläutert werden. Weitere Informationen gibt es dann beim Quartiersmanagement, die über den gesamten und detaillierten Datenbestand verfügen werden.

Die Freischaltung der neuen Funktionen auf www.helle-orte.de wird in den kommenden Monaten erfolgen. Plakate sollen darauf aufmerksam machen. Im Rahmen der Veranstaltung konnten sich Bewohner*innen und Vertreter*innen von Bezirksamt und Einrichtungen schon jetzt einen guten Überblick über den Stand des Projektes und die geplanten Neuerungen verschaffen. Viele lobten die zusätzlichen Informationsmöglichkeiten, die dadurch entstehen.